Schriftstellerin | Sprecherin | Schauspielerin

Ich bin Riike — Ulrike Tabor

  Schriftstellerin //  Sprecherin //  Schauspielerin //  Projekt: DDR‑Kurkinder‑Stimmen

Hier findest du meine Schriften und Vertonungen.
Ich öffne meine künstlerischen Räume auch für die Traumata des Lebens,

in deren Stille eine tiefe Weisheit ruht.

Alles, was hier gestaltet ist,

ist Ausdruck meiner Lebensgeschichte.

„Nichts ist vollkommener als die Erde auf der wir wandeln
und der Himmel von dem aus unser Geist erhoben wird.“

— Ulrike Tabor (Riike)


Riikes Blog – Knutsch die Erde

Kategorie: Lyrik

Liebe in der dunkelsten Nacht

Werde ich bald wieder in einer Diktatur leben,
in der Menschen nach absoluter Macht und brutaler Gewalt streben?

Wie wird man dieses System diesmal nennen?
Unwissend sind jene, die bisher nur die Demokratie kennen.

Können sie verstehen, was nun vergessen geschieht,
während ein Vater, eine Mutter, ein Kind aus einem Kriegsgebiet flieht?

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Kategorie: Se*ualisierte Gewalt

Erinnerung ist Nebel

Manchmal weint es durch mich
was ich nicht sehe

Manchmal schreit es durch mich
was ich nicht fühle

Manchmal wütet es durch mich
was ich nicht fasse

Dann verstummt es
mein Leben im Nebel


— Ulrike Tabor (Riike)
Entstanden im Dezember 2024

Kategorie: Zitate

„Während viele Menschen von einem ersehnten Wandel sprechen, verwandelt sich bei zu vielen Liebe in Hass.“

— Ulrike Tabor (Riike)
Entstanden im August 2024

Kategorie: Lyrik | DDR-Kindheit

   Interview: „Ich kann mich nicht erinnern" - die DDR-Kinderkuren und ihre Folgen // Eastplaining. Der Ostblog

Kollektive Bestrafungen, Se*ualisierte Gewalt in verschiedenen Kinderkurheimen an Schutzbefohlenen, Heimweh, Erinnerungen an Medikamentenvergabe, Einfluss staatlicher Organe, Peer-Gewalt, Vernachlässigung, teilweise positive Erfahrungen...

Kategorie: Lyrik | Trauma

Während mein Schweigen bricht

Es ist dieses betretene Schweigen, das eine Gesellschaft erfüllt,
sobald ein Trauma den Raum betritt.

Viele Menschen wollen schöne Geschichten hören,
sich nicht belasten, dennoch fragen sie, wie es einem geht.
Es bleibt verwirrend.

Das Eigentliche lässt sich nicht erzählen.
Die tragenden Schmerzen, die Angst an bestimmten Orten, der tägliche Mut.
Darauf so oft das Schweigen, statt ein liebendes Wort.

Einen Teil von mir ausklammern, der meine Biografie enthält.
An fast jedem Ort.

Während das Trauma spricht,
enthüllt ein Schweigen die verstummte Gesellschaft.

— Ulrike Tabor (Riike)
Entstanden im März 2024

Kategorie: Lyrik

Sehnsucht an den Winter

Lieber Winter,

​welch Ungeschick,
dein Schnee ist weg.

Und nun...?
Plötzlich getaut über Nacht
hinfort, achje.

Welch ein Pech,
die Rodelbahn ist Matsch.

Wo bist du hin?
Mein Schlitten steht bereit!

So geht das nicht.
Melde dich.

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Kategorie: Lyrik & DDR-Kindheit

Politik des Staates
Kinderkur in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)

Die Politik des Staates
packte mich, wo ich nun bin,
den Kampf des Überlebens angetreten.

Doch Lebenskraft, die mir einst galt,
verliert sich ausweglos im Strudel des Leids
jener tätlichen Kälte der Vergangenheit.

Das Trauma sprengt den Körper;
mit Schmerzen ohne Halt
pocht es an den Nervenbahnen.

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zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL


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