Schriftstellerin | Sprecherin | Schauspielerin

Ich bin Riike, auch bekannt als Ulrike Tabor – professionelle und
 multidisziplinäre Künstlerin,   Sprecherin und  Projektgründerin.

Hier findest du meine Schriften und Vertonungen.
Ich öffne meine Räume auch den Traumata des Lebens, in deren Stille eine tiefe Weisheit ruht.

Alles, was hier gestaltet ist, ist ein Ausdruck meiner Geschichte.

„Nichts ist vollkommener als die Erde auf der wir wandeln
und der Himmel von dem aus unser Geist erhoben wird.“

— Ulrike Tabor (Riike)


Riike`s Blog – Knutsch die Erde

Kategorie: Lyrik | DDR-Kindheit

   Interview: „Ich kann mich nicht erinnern" - die DDR-Kinderkuren und ihre Folgen // Eastplaining. Der Ostblog

Kollektive Bestrafungen, Se*ualisierte Gewalt in verschiedenen Kinderkurheimen an Schutzbefohlenen, Heimweh, Erinnerungen an Medikamentenvergabe, Einfluss staatlicher Organe, Peer-Gewalt, Vernachlässigung, teilweise positive Erfahrungen...

Kategorie: Lyrik | Trauma

Während mein Schweigen bricht

Es ist dieses betretene Schweigen, das eine Gesellschaft erfüllt,
sobald ein Trauma den Raum betritt.

Viele Menschen wollen schöne Geschichten hören,
sich nicht belasten, dennoch fragen sie, wie es einem geht.
Es bleibt verwirrend.

Das Eigentliche lässt sich nicht erzählen.
Die tragenden Schmerzen, die Angst an bestimmten Orten, der tägliche Mut.
Darauf so oft das Schweigen, statt ein liebendes Wort.

Einen Teil von mir ausklammern, der meine Biografie enthält.
An fast jedem Ort.

Während das Trauma spricht,
enthüllt ein Schweigen die verstummte Gesellschaft.

— Ulrike Tabor (Riike)
Entstanden im März 2024

Kategorie: Lyrik

Sehnsucht an den Winter

Lieber Winter,

​welch Ungeschick,
dein Schnee ist weg.

Und nun...?
Plötzlich getaut über Nacht
hinfort, achje.

Welch ein Pech,
die Rodelbahn ist Matsch.

Wo bist du hin?
Mein Schlitten steht bereit!

So geht das nicht.
Melde dich.

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Kategorie: Lyrik & DDR-Kindheit

Politik des Staates
Kinderkur in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)

Die Politik des Staates
packte mich, wo ich nun bin,
den Kampf des Überlebens angetreten.

Doch Lebenskraft, die mir einst galt,
verliert sich ausweglos im Strudel des Leids
jener tätlichen Kälte der Vergangenheit.

Das Trauma sprengt den Körper;
mit Schmerzen ohne Halt
pocht es an den Nervenbahnen.

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Kategorie: Lyrik

Auszug aus: Im Terror der Gräueltaten

„Woher die sanften Worte ausgraben,
wenn Menschlichkeit verschwindet
und Politik die Kriege forciert?“

— Ulrike Tabor (Riike)
Entstanden im Oktober 2023

Blogbeitrag vom 25. Oktober 2023

Im Terror der Gräueltaten

Woher die sanften Worte ausgraben,
wenn Menschlichkeit verschwindet
und Politik die Kriege forciert?

Der Hass wächst.
Die Wut ist weltweit erhoben.
Das Wort ist Sprengstoff geworden.

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Kategorie: Lyrik | DDR-Kindheit

Fern der Geborgenheit
DDR-Kinderkur

Was nützt es dies Wissen,
dass du mich liebst?
das zensierte Wort
ein spärlicher Brief
an einem kalten Ort

Was nützt es zu wissen,
dass du mich liebst?
das Medikament im Tee
ein verlorenes Kind
mit elendem Heimweh

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zpqCMeb@6oxMpfGUyU_BL


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